Barbara Bürer

1955 geboren, wollte als Mädchen schon Journalistin werden. Entweder schreiben oder Sportsendungen moderieren. Zuerst machte sie das KV, ihren allerersten Artikel schrieb sie mit 15 in der Lokalzeitung «Linth». Mit 23 Jahren erfüllte sich ihr Wunsch: Sie absolvierte das Journalistinnen-Volontariat im Büro Cortesi in Biel. Danach pendelte sie zwischen Radio DRS, Tages-Anzeiger und Fernsehen hin und her und wagte, trotz Heimweh den Sprung nach Hamburg zur «Zeit». Ihre Lieblingsbeschäftigung: Menschen beobachten, Menschen befragen, den Leuten eine Stimme geben. Sie wurde für eine Porträtserie mit einem Journalistenpreis ausgezeichnet. Ende 2006 stellte sie sich dem Casting für eine Call-in-Sendung, dem ersten konvergenten Format bei Radio und Fernsehen. Sie bekam den Moderationsjob. Ab 2007 bis Ende 2018 war sie einmal in der Woche, zur nächtlichen Stunde, die Zuhörerin und Fragestellerin. In diesen 12 Jahren «nachtwach» führte sie über 3000 Gespräche mit Menschen aus der ganzen Schweiz.